Von der Idee zur Umsetzung: So planst du deinen Onlinekurs mit ablefy richtig

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Vom 1:1 zur Skalierung – dein Wissen sinnvoll digitalisieren

Viele Coaches und Berater kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie ihre Zeit nicht mehr 1:1 verkaufen möchten – oder können. Und gleichzeitig ist da oft der Wunsch, mit dem eigenen Wissen mehr Menschen zu erreichen, etwas Dauerhaftes aufzubauen und einen Einstieg zu bieten, der nicht sofort ein intensives Coaching voraussetzt.

Ein Onlinekurs ist nicht nur ein passives Produkt – er macht dein Wissen dauerhaft nutzbar, gibt deinen Kunden einen niedrigschwelligen Einstieg und dir die Möglichkeit, zeitlich unabhängiger zu arbeiten.

Was dabei oft unterschätzt wird: Die Technik ist nicht alles – aber sie kann schnell zur Hürde werden.
Ich begleite regelmäßig Kundinnen bei der technischen Umsetzung ihres Onlinekurses, z. B. mit ablefy. Und dabei zeigt sich schnell: Die eigentlichen Herausforderungen liegen häufig vorher, nämlich bei der Struktur.
Wie ist der Kurs aufgebaut? Passt der Ablauf zur Zielgruppe? Ist der Inhalt didaktisch sinnvoll aufbereitet?

Wenn du ablefy noch nicht kennst und erstmal herausfinden willst, ob es grundsätzlich zu dir passt, empfehle ich dir den Artikel „Ablefy – Die All-in-One Plattform von den Onlinekurs Helden – dort bekommst du einen ersten Überblick.

Wer schreibt hier?

Ich bin Jana Schumacher – technische Umsetzerin, Strategiedenkerin und Sparringspartnerin für Coaches und Berater mit dem Schwerpunkt auf Webdesign, digitale Produkte und Launchbegleitung.

In den letzten Monaten durfte ich mehrere Kursprojekte auf ablefy mitgestalten – von der Kursstruktur über das Design bis hin zur technischen Umsetzung.

Dabei zeigte sich immer wieder: Technische Umsetzung und inhaltliche Klarheit hängen eng zusammen. Und alles wird leichter, wenn es eine klare Struktur gibt.

In diesem Artikel bekommst du eine Art Fahrplan: Ich nehme dich mit in die Praxis und zeige dir, wie du deinen Onlinekurs mit ablefy sinnvoll vorbereitest und strukturierst – bevor du mit der Technik startest.

Die größten Stolperfallen beim Kursstart – und wie du sie vermeidest

In der Zusammenarbeit mit Coaches, die ich bei der Umsetzung ihrer Onlinekurse auf ablefy begleite, begegnen mir immer wieder ähnliche Herausforderungen. Die Probleme sind selten technischer Natur – obwohl auch die Technik häufig unterschätzt wird. In den meisten Fällen fehlen einfach Klarheit, Struktur und eine strategische Vorbereitung. Damit du nicht an denselben Punkten hängenbleibst, findest du hier die häufigsten Stolperfallen – und wie du sie vermeiden kannst.

1. Kein klares Ziel, keine klare Zielgruppe

Ein Onlinekurs ist kein Informationsarchiv, sondern soll deine Teilnehmer gezielt von Punkt A nach Punkt B führen.
Dafür brauchst du vor allem eins: ein konkretes Ziel und eine klar definierte Zielgruppe.

Frage dich:

  • An wen richtet sich mein Kurs genau?
  • Was soll der Teilnehmer nach dem Kurs erreicht haben?
  • Welche Schritte braucht es, um dorthin zu kommen?
  • Welches konkrete Problem wird gelöst – und woran erkennt man den Fortschritt?

Diese Fragen klingen einfach, sind aber essenziell. Denn nur wenn du genau weißt, für wen der Kurs ist und wofür, kannst du die Inhalte sinnvoll aufbauen und strukturieren.

2. Zu viel Input, zu wenig Struktur

Gerade wenn man schon lange im eigenen Thema steckt, fällt es schwer, Inhalte auszuwählen.

Aber nicht alles, was du weißt, gehört in deinen Online-Kurs.

Lieber weniger Inhalte, dafür sinnvoll aufgebaut – in logische Kapitel unterteilt und so aufbereitet, dass der Nutzen und ein Roter Faden für deine Teilnehmer sofort ersichtlich ist.

Es geht nicht um Masse, sondern um Relevanz: Was braucht deine Zielgruppe, um weiterzukommen?

In ablefy wird jedes Modul in der Menüstruktur links angezeigt – überfrachte diesen Bereich nicht mit 15 Unterpunkten pro Thema. Reduziere die Inhalte auf das Wesentliche.
Das erleichtert nicht nur deinen Teilnehmern den Einstieg, sondern dir auch die Umsetzung im Pagebuilder.

3. Erst Technik, dann Konzept

Ein häufiger Fehler ist es, direkt mit der Einrichtung in ablefy zu starten, ohne vorher ein durchdachtes Konzept zu haben.
Das führt schnell dazu, dass Inhalte doppelt erstellt, Abläufe mehrfach überarbeitet oder ganze Kursbereiche neu aufgebaut werden müssen. Dabei ist die Plattform nicht das Konzept – sondern das Werkzeug zur Umsetzung.

Bevor du also mit Modulen, Zahlungsarten oder Verkaufsseiten beginnst, solltest du genau wissen, wie dein Kurs aufgebaut ist, welche Inhalte du brauchst und wie du sie präsentieren möchtest.

Vorbereitung ist alles: Diese Fragen solltest du vor dem Start beantworten

Damit du strukturiert und zielgerichtet starten kannst, solltest du dir im Vorfeld folgende Punkte durchdenken:

  • Was ist das konkrete Ziel meines Kurses?
  • Wie lange soll der Kurs gehen – und wie umfangreich dürfen die Inhalte sein?
  • Welche Module und Lektionen brauche ich? Wie heißen sie?
  • Welche Lernziele verfolge ich pro Modul?
  • Arbeite ich mit Live-Elementen, oder ist der Kurs rein asynchron aufgebaut?
  • Welche Formate möchte ich nutzen: Video, Audio, PDFs, Texte oder Kombinationen davon?
  • Wie lange sollen die Teilnehmer Zugriff auf die Inhalte haben? (zeitlich begrenzt oder unbegrenzt?)
  • Arbeite ich im Reseller-Modell oder verkaufe ich den Kurs in meinem eigenen Namen?
  • Welche Regionen und Steuerregelungen betreffen mein Angebot?
  • Welche Zahlungsmöglichkeiten biete ich an? (Du kannst auch mehrere Zahlungspläne anbieten z.B. Einmalzahlung und Ratenzahlung)
  • Gibt es einen konkreten Launch-Zeitraum oder läuft der Kurs dauerhaft?

Zusätzlich solltest du auch an die technische Vorbereitung denken:

  • Sind deine Videos komprimiert und in guter Qualität?
  • Sind deine PDFs optimiert?
  • Hast du alle Materialien geordnet abgelegt, damit du sie schnell in die Plattform einfügen kannst

Diese Überlegungen helfen dir, die Inhalte effizient umzusetzen – und sie verhindern, dass du später bei der Konfiguration hängenbleibst.

4. Der Kurs steht nicht im Gesamtkontext

Ein weiterer Punkt, der häufig übersehen wird: Dein Kurs steht selten allein.
Er ist entweder ein Einstieg in deine Arbeit, ein ergänzendes Angebot oder ein Baustein innerhalb deines Gesamtportfolios.

Deshalb solltest du dir auch folgende Fragen stellen:

  • Wo steht der Kurs innerhalb meines Businessmodells?
  • Gibt es ein Angebot davor (z. B. ein kostenfreies E-Book oder ein Kennenlern-Workshop)?
  • Was passiert nach dem Kurs? Gibt es eine Möglichkeit zur Vertiefung, z. B. über ein 1:1-Coaching oder ein Gruppenprogramm?

Wenn du das im Blick behältst, kannst du nicht nur einen besseren Kurs bauen – sondern auch gezielter verkaufen und langfristig Kundenbeziehungen aufbauen.

5. Fehlende Nutzerführung und Begleitung

Ein strukturierter Kurs lebt nicht nur von guten Inhalten, sondern auch von einem klaren Ablauf.

Frage dich deshalb auch:

  • Wie begleite ich meine Teilnehmer durch den Kurs? (z.B. Willkommensvideo, übersichtliche Ablaufseite)
  • Gibt es Hinweise, wann was freigeschaltet wird (falls du zeitversetzt arbeitest)
  • Möchte ich Reflexionsfragen oder kleine Aufgaben einbauen, um das Gelernte zu festigen

Je klarer der Ablauf ist und du diesen auch in den Kursinhalten berücksichtigst, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass deine Teilnehmer den Kurs tatsächlich zu Ende bringen und mit einem guten Gefühl abschließen.

Wenn du diese Punkte vorab für dich klärst, baust du nicht nur einen funktionierenden Onlinekurs – sondern ein durchdachtes, strategisches Produkt, das dir den Einstieg in die Skalierung deutlich leichter macht.

Design in ablefy – so präsentierst du deinen Kurs professionell

Ein Onlinekurs lebt nicht nur vom Inhalt – sondern auch davon, wie er wirkt.
Gerade in ablefy lässt sich mit wenig Aufwand ein professioneller Eindruck erzeugen – vorausgesetzt, du gehst gestalterisch strukturiert vor.

Denn auch wenn die Oberfläche in ablefy auf den ersten Blick sehr festgelegt wirkt, hast du – je nach gewähltem Tarif – durchaus Gestaltungsspielraum: für Farben, Schriften, eigene Grafiken oder sogar CSS-Anpassungen. Wie viel möglich ist, hängt vom gewählten Plan ab.

Was dein Design leisten sollte

Das Ziel: Deine Teilnehmer sollen sich schnell zurechtfinden und visuell erkennen, dass sie in einem durchdachten, hochwertigen Produkt gelandet sind.

Dazu gehören:

  • einheitliche Farben & Schriften
  • ein ruhiges, klares Layout ohne Ablenkung
  • ein visuelles Branding, das zu deinem Business passt
  • Wiedererkennbarkeit in allen Materialien – von der Kursplattform bis zum Workbook

Unsaubere Farben, gestückelte Designs oder optisch unbearbeitete integrierte PDFs hinterlassen schnell einen unprofessionellen Eindruck – auch wenn die Inhalte gut sind.

Wenn du dir ansehen willst, welche Gestaltungsmöglichkeiten du im ablefy Pagebuilder hast und welche Unterschiede es zwischen den Abo-Plänen gibt, findest du in diesem Erfahrungsbericht einen tieferen Einblick in die Plattform.
Dort zeige ich anhand eines Kundenprojekts, wie wir durch ein Upgrade deutlich mehr aus dem Kurs-Design herausholen konnten.

Design-Checkliste vor dem Start

Damit dein Kurs visuell stimmig wirkt, solltest du dir vor dem Setup folgende Fragen beantworten:

  • Welche Farben und Schriftarten nutze ich? Passen sie zu meinem Branding?
    (Hinweis: Es sind nicht alle Schriftarten nutzbar, teilweise lassen sie sich aber manuell einbinden)
  • Habe ich ein Logo oder andere Branding Grafiken, die ich einbinden möchte?
  • Sind meine PDFs oder Präsentationen im gleichen Stil wie meine Kursplattform?
  • Habe ich eine Bannergrafik oder eine Covergrafik in der richtigen Größe?

Tipp: Lege dir am besten vorab ein kleines Brand-Board an, mit allen Farben (Hex-Codes), Schriften und Designelementen, die du im Kurs einsetzen willst. So bleibt alles konsistent – und du musst nicht jedes Mal neu überlegen.

ablefy gibt dir zwar einen technischen Rahmen vor – aber wie professionell dein Kurs wirkt, liegt an dir.

Kurs fertig geplant – und jetzt?

Ein guter Onlinekurs entsteht nicht über Nacht, aber er wird auch nicht besser, wenn du ewig nur in der Planung hängen bleibst.

Wichtig ist: Du brauchst keine perfekte Plattform, keine 50 Videos und auch keine ausgefeilte Launch-Strategie, um loszulegen.
Du brauchst vor allem Klarheit, Struktur und eine saubere Vorbereitung.

Wenn du deine Inhalte sinnvoll aufbaust, ein passendes und konsistentes Design wählst und deine Teilnehmer durch den Kurs begleitest, ist das schon die halbe Miete.

Wenn du deinen eigenen Online-Kurs bereits im Kopf hast, aber bei der Umsetzung nicht weiterkommst – ich unterstütze dich genau dabei ihn in ablefy technisch sauber umzusetzen, die Inhalte sinnvoll zu strukturieren und das Design passend zu deinem Branding zu gestalten.
Egal ob du ganz am Anfang stehst oder schon einen halbfertigen Kurs in der Plattform liegen hast.

Bereit, deinen Kurs endlich umzusetzen?

Nehme Kontakt zu mir auf und wir schauen gemeinsam, wie ich dich in ablefy am besten unterstützen kann.

Du willst tiefer in das Thema ablefy einsteigen?

Dann lies hier weiter: Ablefy – Designmöglichkeiten & Erfahrungen aus der Praxis

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